Ich war immer schon ein Apple-Fan: Den iPod fand ich schon unglaublich begehrenswert, als die meisten Leute, die heute einen besitzen, noch nichtmal wussten, was überhaupt ein MP3 ist und als iTunes, das ich damals bei einem Freund zum ersten Mal auf dessen Mac gesehen hatte, endlich für Windows verfügbar war, habe ich mir vor Begeisterung fast in die Hose gemacht… na ja… nicht wirklich. Aber ich war sehr begeistert!
Entsprechend erfreut war ich dann auch über die Meldung, dass ein weiteres Apple-Programm die Windows-Welt erobern soll, nämlich der bekannte Browser „Safari“. Also: Gleich runtergeladen, installiert (klappte bei mir sogar auf Anhieb!) und gestartet. Und dann kam die Ernüchterung: Keine der angesurften Seiten wurde fehlerfrei dargestellt, das Programm begrüßte mich mit seltsamen Fehlermeldungen und schon schnell wurde mir klar: Diese „Beta“ ist keine Beta im klassischen Sinne, sondern eher eine „Pre-Alpha“, an der absolut nichts ausgereift ist.
In meinem Ansehen ist Apple damit erstmal wieder drastisch gesunken und auch ansonsten frage ich mich, was die Damen und Herren sich dabei gedacht haben: Die ganze Online-Welt zieht über das Ding her, neue Fehlermeldungen häufen sich und niemand lässt eine Gelegenheit aus, sich über Win-Safari auszulassen. Ein sehr schönes Beispiel, wie man sich mit nur einem Fehlgriff den hart erarbeiteten Ruf wieder ruinieren kann…
Filed under: Uncategorized | 3 Comments

Vielerorts liest man quasi als Rechtfertigung für die zahlreichen Bugs des Safari Browsers für Windows, dass es sich dabei ja bloß um eine Beta handelt. Das was Apple da auf die User loslässt, ist schlichtweg peinlich. Dass bei einer Public-Beta noch nicht alles zu 100% funktioniert ist doch klar — daraus kann man Apple freilich keinen Strick drehen. Unter Windows Vista wird allerdings nicht einmal die minimalste Anforderung eines Browsers erfüllt, nämlich Textinhalte darzustellen oder Websites durch Adresseingabe in die Adressleiste aufzurufen. Wen will Apple damit beeindrucken?
Mr. Jobs und seine Apostel lassen eine Anwendung auf die Windows-User los, mit welcher man sich auch aufgrund der zahlreich vorhandenen Sicherheitslücken sein System in null komma nichts versauen kann. Apple präsentiert Safari für Windows immerhin recht prominent auf den Startseiten seiner Websites. Da sollte man doch eigentlich auch erwarten können, dass diese Beta-Version etwas mehr kann als abstürzen.
In der derzeit verfügbaren Version ist Safari alles Mögliche, nur ganz sicher kein Browser sondern bestenfalls eine Designstudie, wie ein Browser in iTunes-Optik aussehen könnte. Die Betonung liegt herbei auf „KÖNNTE“. Peinlich…
Was hat sich Microsoft dabei gedacht mit ihrem IE den Webdesignern das Leben schwer zu machen … ;-) (sry, musste ich loswerden!)
Das einzige, was ich bei Apple nicht verstehe, ist, warum sich der einzige USB-Slot bei den MacBooks auf der linken Seite befindet … Damit man mit dem Kabel der Maus schön das Macbook einkuscheln kann??? (musste auch mal sein :-) )
Ha, man sollte eben doch mal etwas im Netz stöbern … vielen Dank für diesen Beitrag, hätte sonst die selben Erfahrungen machen müssen.