Ich erinnere mich noch an meinen ersten Besuch auf Last.fm: Da war das eine nette kleine Musik-Community von ein paar Jungs aus London, die ein ziemlich hässliches Tool namens „AudioScrobbler“ im Pre-Alpha-Status angeboten haben, mit dem man seinen Musikgeschmack an die Community schicken konnte. Das war alles nett, ambitioniert und spannend, aber noch nicht so richtig schön. Dann wurde Last.fm schöner, bekannter, größer. Man schrieb auf Seiten wie Spiegel.de darüber, es wurde im Zusammenhang mit Web2.0 und „Musikgeschmackanalyse-Diensten“ wie Pandora.com (das übrigens nur noch für Nicht-Europäer zugänglich ist) immer wieder erwähnt und jetzt erging es ihm wie allen Web2.0-Diensten, die mal irgendwo lobend erwähnt wurden: Ein großes Unternehmen ist einkaufen gegangen und hat zugelangt. Resultat: Die Last.fm-Jungs aus London können sich demnächst – wenn die Gerüchteküche Recht hat – über 280 Millionen Dollar auf dem Konto freuen. Herzlichen Glückwunsch! Und ich lasse das jetzt mal mit der Musik, lerne programmieren und lasse mich dann ebenfalls für 300 Millionen Dollar oder so aufkaufen…
Golem.de:CBS kauft Last.fm für 280 Millionen US-Dollar
Spiegel.de:Das Geschmacks-verstärkte Radio
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