Ich komponiere und produziere mit den Tools Ableton Live und Propellerheads Reason. Das ist auch alles wunderbar, aber wenn es ans Mastering geht, dann stößt man da recht schnell an seine Grenzen, vor allen Dingen wenn es um Fragen wie Panning und die Platzierung der einzelnen Instrumente im Stereo-Panorama geht. Und genau das ist mein Hauptproblem! Deswegen meine Frage an die große Netzgemeinde: Kennt jemand ein gutes und am besten auch günstiges Tool, mit dem man Audios möglichst schnell und einfach „im Raum“ verteilen kann? Gibt es vielleicht eine Open-Source-Lösung für sowas? Ich wollte jetzt nicht unbedingt Pro Tools für zig tausend Euro anschaffen…
Ich bin für jeden Hinweis dankbar!
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Lagomorpha „twittert“
Blogging ist fein, aber kostet Zeit. Deswegen passiert hier auch so wenig. Bei MySpace nutzen einige die Status-Anzeige als Micro-Blogging-Tool, aber die bietet natürlich keine Archiv-Funktion. Aus diesem Grund habe ich mir jetzt mal einen Twitter-Account zugelegt und den findet Ihr hier:
Da werde ich jetzt hin und wieder mal was reinposten und dort hoffentlich für mehr „Bewegung“ sorgen, als es hier im Blog der Fall ist.
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Lagomorpha macht hell
Okay, ich gebs ja zu: Dieses Blog hier war bis jetzt ein eher düsterer Ort, was die optische Gestaltung anging. Deswegen habe ich jetzt mal ein neues Theme ausgewählt, mit dem ich zwar auch nicht so richtig glücklich bin, aber fürs erste ist es schonmal besser: Heller, freundlicher und nicht düster und bedrohlich. Da meine Musik ja auch nicht unbedingt düster und bedrohlich ist, fand ich das ganz passend.
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Deutschland macht dunkel
„Licht aus! Für unser Klima.“ heisst eine Aktion von Greenpeace, dem WWF und Google, bei der dummerweise auch die Bild mit drin hängt, aber damit erreichen sie wenigstens die breite Masse. Wie dem auch sei: Ich finde die Aktion gut und werde, so ich denn irgendwo bin, wo man das Licht ausschalten kann, auch mitmachen. Und hier mein Aufruf: Macht auch mit!

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Home sweet home?
Wer sich auf wirklich allen relevanten im Web2.0 ein Nest einrichten möchte, hat verdammt viel zu tun und irgendwann eine Linkliste mit „Homepages“, die länger ist als das Telefonbuch der Stadt Frankfurt. So geht es mir zumindest: Amiestreet, Justaloud, MusicFreedom, MySpace,… und jetzt auch noch iLike. Was ist iLike? Nun, iLike ist im Grunde eine Mischung aus MySpace und Last.fm: Der simple Aufbau von MySpace, der Scrobbler (hier heisst er Toolbar) von Last.fm und alles zusammen ergibt eine weitere Plattform, auf der Musiker sich darstellen können und auf der vielleicht der eine oder andere Fan auf sie stößt. Was schön ist an iLike: Es bietet diverse Schnittstellen. So lassen sich zum Beispiel per „iCast“ sowas ähnliches wie die Bulletins von MySpace nicht nur ins iLike-Profil schreiben, sondern auch auf die automatisch mit-angelegte Facebook-Seite. Alles, was man bei iLike ändert, ändert man auch bei Facebook. Zusätzlich kann man den iCast auch noch als Modul in die vielleicht schon vorher vorhandene Facebook-Profil-Seite einbinden. Und wenn jetzt dank OpenSocial noch Brücken zu MySpace, Orkut, Xing oder anderen Plattformen geschlagen werden, dann ist das für Musiker natürlich eine feine Sache. Ich warte mal ab, ob mir iLike irgendwas bringt und bis dahin kann man jetzt auch dort mein „Freund“ werden oder zumindest verkünden: „iLike Lagomorpha!“
Zu finden bin ich bei iLike hier:
Lagomorpha on iLike™
Und mit meiner iLike-Facebook-Seite hier:
Facebook | iLike | Lagomorpha
Würde mich freuen, dort vielleicht von Euch zu hören!
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Kylie Minogue – X
Diese Frau ist ein Phänomen: Sie war musikalisch gesehen schon so oft totgesagt, dass sie eigentlich längst höchstens noch bei irgendwelchen ultimativen Chart-Shows als Vollplayback-Act auftreten dürfte. Stattdessen beweist sie ein bemerkenswertes Stehvermögen und vor allen Dingen ein ausgesprochen gutes Händchen bei der Produzentenwahl. Dieser Tage erscheint nach langer Charts-Abstinenz, bedingt durch ihre schwere Krankheit, ihr zehntes Studioalbum mit dem passenden Titel „X“, das zugleich auch „20 Jahre Kylie“ zelebriert, denn so lange ist die ewig attraktive Pop-Prinzessin aus Down Under schon im Geschäft. Eineinhalb Jahre hat unsere kleine Kylie an „X“ gebastelt und dabei heraus gekommen ist ein wahrlich „globales“ Album: London, Brighton, Stockholm, Kopenhagen, L.A. und Ibiza waren die Stationen, die Kylie für „X“ ansteuern musste. Zur Seite gestanden haben ihr dabei nicht nur „alte Hasen“ wie der Ex- und jetzt doch wieder Robbie-Williams-Buddy Guy Chambers („Sensitized“) oder Karen Poole, sondern auch Newcomer wie der 23-jährige Calvin Harris (der bei der aktuellen Single „2 Hearts“ an den Reglern saß) und angesagte Namen wie Bloodshy & Avant, die schon bei Madonnas und Kelis’ Songs Hand anlegen durften.
Dabei herausgekommen ist ein Album, vor dem man schlicht und ergreifend nur den Hut ziehen kann: Kylie klingt frischer denn je, die Songs sind durch die Bank weg einfalls- und abwechslungsreich und man hat nicht eine Sekunde das Gefühl: „Ist jetzt gut?“ Soundtechnisch bewegen sich Kylie und ihre Weggefährten dabei in gewohnt angesagten Gefilden: Retro-Sounds, wie man sie auch von Daft Punk erwarten könnte, nehmen einen mit in die 80er und laden mit zeitgemäßen Beats unweigerlich zum Tanzen ein. In manchen Songs erinnert sie an Gwen Stefani, dann muss man wieder an Fergie denken – und all das, ohne wie eine Kopie zu klingen. Song für Song ist eindeutig Kylie und immer authentisch. Musste man bei Madonnas letztem Album eigentlich immer wieder ausblenden, wer da am Mikro gestanden hatte, um die elektronischen Songgebilde nicht vollkommen unglaubwürdig zu finden, so kauft man Kylie jede gesamplete Gitarre voll ab, jede verzerrte Snaredrum scheint selbstverständlich zu sein und jeder Song scheint einfach nur konsequent das wiederzuspiegeln, was der geneigte Fan von Kylie im Jahre 2007 erwartet hätte. Oder um es anders zu sagen: „X“ ist das Album, das „Body Language“ hätte sein sollen. Hier ist im Grunde jeder Song ein Hit und man kann sich jetzt schon sicher sein: Wenn Kylie so weitermacht, wird es auch in Zukunft nichts mit Auftritten bei der ultimativen Chart-Show, denn für sowas ist Frau Minogue einfach viel zu gut!
Einen Anspieltipp hätte ich noch: Meine momentane Lieblingsnummer von „X“ ist Song Nummer 11: „Wow“. Hörts Euch mal an!
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P.S.: Ich weiss, dass das Album erst am 23.11. erscheint. Ich habe es aber keineswegs aus illegalen Quellen, sondern eine ganz reguläre legale Kopie gehört (und mein persönliches Exemplar ist schon bei Amazon vorbestellt: Als Limited Edition mit Bonus-DVD). Bevor hier jemand auf falsche Gedanken kommt…
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Wenn man sich das Samstagabendprogramm von Pro7 so anschaut, dann könnte man glatt auf die Idee kommen, es bestünde eigentlich nur noch aus Raab-Events: Eben noch wurde Stockcar gefahren, da klettern Herr Raab und Konsorten schon wieder im Hallenbad auf Sprungtürme und wenn das vorbei ist, dann wird mal wieder gesungen. Richtig: Der „Bundesvision Song Contest“ steht ins Haus!
Diesmal wird am Valentinstag geträllert und die Mixtur ist wie immer eher bunt gemischt: „Nevada Tan“ gegen Madsen, „Subway To Sally“ gegen Clueso, Rapsoul gegen Laith Al-Deen… Was soll man da noch sagen? Einmal quer durch den Gemüsegarten und von allem etwas. Ob man da jetzt „Das Bo“ oder „Culcha Candela“ auf dem Siegertreppchen erwarten kann oder doch eher Jennifer Rostock (wer ist das überhaupt?): Wir werden es sehen! Ich bin jedenfalls gespannt und werde auf jeden Fall wieder einschalten, auch wenn ich die Veranstaltung 2007 eher durchwachsen fand: Zu viele „Filler“ und zu wenig „Killer“. Als gesamtdeutscher Songcontest war mir das noch zu sehr „Indie“-lastig. Aber wie gesagt: Ich bin gespannt!
Die komplette Liste der teilnehmenden Künstler gibt es übrigens beim popkulturjunkie:
popkulturjunkie.de » bundesvision song contest 2008: die kandidaten.
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Wenn ich nach langer Pause wieder anfange mich mit meinem Sequencer auseinanderzusetzen und neue Songs zu produzieren, dann ist das ein wenig wie der Wiedereinstieg ins Joggen nach längerer Zeit: Erstmal ist es eine gewisse Überwindung, den Rechner im Producing-Profil zu starten und nicht im „Zeit totschlagen“-Profil. Dann wird Live gestartet, dann Reason, und dann ist wie beim Schreiben eines Textes: Das große leere Blatt. Nur während einem beim Schreiben erstmal irgendwelche sinnvollen Sätze einfallen müssen, geht das beim Producing mehr oder weniger von selbst: Irgendein Sound findet sich immer, der einem gefällt. Mal ist es ein Beat, mal ein Bass, mal ein Pad… Wenn der erste Sound gefunden ist, fügen sich die restlichen Teile relativ schnell zusammen. Schwierig wird es dann aber, wenn der Sound nicht einfach nur aus einem Loop bestehen soll, sondern vielleicht noch aus mehr als nur einem Grundbeat bestehen soll, oder wenn die Melodie vielleicht sogar sowas wie einen Chorus enthalten soll. Die Feinarbeit ist quälend und kann sich über Tage hinziehen. Und nicht selten ist sie es, die dafür verantwortlich ist, dass ein Song nie fertig wird: Der erste Loop ist cool, aber was kommt dann? Und wenn dann eben nichts mehr kommt, landet der Song auf dem inzwischen recht großen Berg mit unfertigen Stücken, die man vielleicht irgendwann mal fertig schreiben könnte – woraus aber meistens nichts wird.
Was ich damit sagen will: Es ist nach längerer Pause endlich wieder was am entstehen, was bis jetzt noch recht wenig hergibt, aber vielleicht wird das ja noch. Und wenn nicht, dann klappt es vielleicht mit den beiden anderen Songs, die schon seit Monaten darauf warten, endlich vollendet zu werden. Wir werden sehen!
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Ich weiss: Eigentlich sind „die ärzte“ die beste Band der Welt, aber meine Favoriten sind eher im Großraum Kanada zu suchen und hören auf den Namen „Bran Van 3000″. Während ihr neues Album „Rosé“ momentan nur dort erhältlich ist und hierzulande als Import ein mittleres Vermögen kostet (ich werde wohl trotzdem nicht drum herum kommen es mir zuzulegen), gibt es für deutsche Fans doch immerhin endlich, endlich, endlich eine neue Website der Band:
Unter officialbranvan3000.com (sehr, sehr schön gestaltet!) gibt es jede Menge Futter für den Bran-Van-Fan und natürlich sind BV3 auch mit einem hochoffiziellen MySpace-Profil am Start, das ich gleich mal zu meiner Freundeliste hinzufügen werde.
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Das Ende von Britney Spears?
Was denkt man, wenn man die Überschrift hier lies oder aber die bei Spiegel.de:
Britney Spears: Niemand will sie singen hören – Panorama – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten
Also ich würde denken, dass – zumindest bei Spiegel.de – dahinter ein Artikel wartet, der irgendwelche brandaktuellen und gut recherchierten Informationen enthält. Zum Beispiel Aussagen von Mitarbeitern ihrer Plattenfirma, die sich über schlechte Verkaufszahlen beschweren. Oder von Britneys Management. Oder zumindest von irgendwem, der eine halbwegs qualifizierte Aussage dazu abgeben kann. Aber alles, was dieser Artikel zu bieten hat, sind die Amazon-Vorverkaufscharts! Keine allgemeingültigen Charts von z.B. Media Control, sondern nur die eines einzelnen Internetanbieters.
Wieviel Aussagekraft haben diese Aussagen nun? Eigentlich keine. Okay: Amazon ist der größte Internethändler in Sachen Musik und ich würde mal vermuten, dass vielleicht sogar der Großteil aller möglichen Britney-Käufer dort einkaufen würde und dass deren Charts von daher einen gewissen repräsentativen Stellenwert haben könnte. ABER: Was ist mit den Verkaufszahlen von iTunes? Musicload? Saturn? Media Markt? Kann es nicht vielleicht sein, dass das Album nur deswegen noch nicht so richtig gut verkauft wird, weil es noch niemand wirklich gehört hat? War es nicht zum Beispiel bei Robbie Williams so, dass dessen Solo-Erstling wie Blei in den Plattenläden lag, bis er „Angels“ ausgekoppelt hat? Braucht „Blackout“, das neue Britney-Album, nicht vielleicht einfach nur ein zwei, drei starke Singles, um dann doch noch ein Hit zu werden?
Ich bin nun wirklich kein Britney-Fan und fände es sogar höchst amüsant, wenn sie mit ihrem neuen Album eine Bauchlandung hinlegen würde, aber nur aufgrund von Amazon-Vorverkaufszahlen schon von einem Flop zu sprechen, ist nicht nur journalistisch unsauber, sondern auch noch unfair und schlichtweg übertrieben. Aber wahrscheinlich muss einfach irgendeine Britney-Meldung pro Tag bei denen sein und da es sonst nichts Neues gab, hat man sich eben mal schnell diese reisserische Meldung aus den Fingern gesogen. Irgendwie muss ich gerade an die „Bild“ denken…
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